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Vals ist flächenmässig die grösste Gemeinde des Bündner Oberlandes (Surselva). Geologisch gehört das Gebiet von Vals hauptsächlich zum Adulamassiv (penninisches Deckensystem). Das Massiv besteht aus verschiedenartigen Gneisen, Glimmerschiefer und Amphiboliten, denen besonders Dolomite und Kalke aufgelagert sind. Die kristalline Aduladecke ragt ins Tessin hinein und ist ein Teil der Zentralkette der Alpen.
Das Valsergebirge ist auch ein bekannter Fundort von schönen und seltenen Mineralien. Die linke Talflanke vom Piz Seranastga und Piz Aul über Dachberg, Frunthorn und Piz Scharboda bis zum Soredapass ist reich an Mineralien: Quarz, Rauchquarz, Adular, Calcit, Hämatit, Rutil, Anatas, Brookit, Rosafluorit, Pyrit, Chlorit, Amethyst, Danburit, Epidot, Granat, Monazit, Synchisit, Turmalin, Titanit.
Der Valserrhein entspringt am Rheinwaldhorn (3402 m ü. M.), dem höchsten Gipfel des Adulamassivs. An den Steilhängen des Läntatals gibt es in drei Sektoren eine Vielzahl von Sportkletterrouten. Das imposante Zerfreilahorn wird oft als Matterhorn Graubündens bezeichnet.
Es gibt rund 50 Berggipfel in Vals, die sich anbieten für Gletschertouren, Gratwanderungen und Felsklettereien. Die Läntahütte (SAC) ist Ausgangspunkt für die Besteigung des Rheinwaldhorns und der umliegenden Gipfel des Adulamassivs.
© Vals 2008