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Geschichte des Bades


Die Gemeinde Vals kaufte 1983 die Therme mit Hotels, die Gesellschaft Hotel und Thermalbad Vals AG (Hoteba) ist heute zu 100% im Eigentum der Gemeinde. 1986 wurde dem Architekten Peter Zumthor, Haldenstein, der Auftrag erteilt, ein neues Bad zu bauen, welches 1996 eröffnet werden konnte. Schon zwei Jahre später ist die Therme unter Denkmalschutz gestellt worden. Die Bilder der Therme Vals gingen um die Welt: "Eine Lektion in Sachen Mut und Aesthetik", "eine einzigartig archaische Bade- und Therapielandschaft voll stiller Sinnlichkeit", "ein Bad, wie es die Welt noch nie gesehen hat". Die Therme ist ein rechteckiger Baukörper mit geschichteten Wänden aus Steinplatten, aus Valser Quarzit, der zwei Kilometer von der Therme entfernt gewonnen wurde. 60'000 Steinplatten wurden verwendet. Jetzt geht es weiter: auch das Hotel soll den Standard der Therme erreichen. Architekt: Peter Zumthor

 

Der Stein

Valser Quarzit: Druckfestigkeit: ca. 217 N/mm2. Rohdichte: 2698 kg/m3. Gefräste Steinplatten in den Stärken 6,3, 4,7 und 3,1 cm. Toleranz 1 mm. Breiten: 12–30 cm. Längen bis 3,20 m. Über 60'000 Einzelstücke. Fugenbreite ca. 2 mm.

 

Die Quelle

Natrium 10, Calcium 425, Magnesium 51, Kieselsäure 25.9, Fluorid 0.7, Hydrogenkarbonat 376, Sulfat 964, Chlorid 2.8, Nitrat <0.1, Summe 1870 mg/l

 

 

 

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