Wanderregeln
Priorität: EIGENVERANTWORTUNG !
Training: Wer wandert, trainiert sich angemessen.
Gesundheit: Genügend zu Trinken, Sonnen- und Witterungsschutz, kleine Rucksackapotheke.
Aufpassen: Wandern erfordert immer eine der Situation angepasste Aufmerksamkeit. Die Umgebung muss stets im Auge behalten werden ( z.B. steile Wände, Gesteinsarten, Wildtiere etc. )
Nie Steine auslösen, weil andere Erholungssuchende oder Tiere gefährdet werden können.
Erhöhte Konzentration: An exponierten Stellen ist höchste Konzentration erforderlich, d.h. Steine oder Blumen suchen und ähnliches ist zu unterlassen.
Jahreszeit: Wegbenutzer richten Tourenziele, Ausrüstung und Verhalten nach der Jahreszeit.
Erkundigungen: Wegbenutzer erkundigen sich nach dem Zustand eines Weges. Sie rechnen auch im Hochsommer mit Schneefällen. Starke Regenfälle können Wege auswaschen oder untergraben.
Ausrüstung: Wanderschuhe, regenfeste Kleidung, Rucksack.
Im Zweifel nie: Wegbenutzer kehren im Zweifel um.
Warnungen: Warnungen von bergerfahrenen Spezialisten sind zu befolgen.
Spezielle Vorsichtsmassnahmen: Je steiler der Weg und das Gelände und je rutschiger und unebener die Wegoberfläche, desto grössere Vorsicht ist beim Wandern geboten.
Je abrupter der Weg aufgrund der topographischen Gegebenheiten seine Richtung ändern kann, desto langsamer- insbesondere im Abstieg- sollte das Tempo gewählt werden. Exponierte Wege und alpine Routen nur mit entsprechender Bergerfahrung begehen. (Schwindelgefahr!)
